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Schäden durch Schilfeulen in Schilfklärbeeten :
Wie der Naturschutzobmann der Jägerschaft Celle, Herr Wolfram Ehrhardt, dazu ausführt gibt es mindestens 10 verschiedene Eulenfalter ( = Nachtschmetterlinge) deren Larven ( = Raupen) sich minierend vom Mark im Inneren des der Schilfstängel ernähren und dadurch die einzelnen Halme zum Absterben bringen. Um welche Art es sich jeweils handelt ist dabei für die einwandfreie Funktion des Schilfklärbeetes weniger erheblich, als vielmehr die Sorgfalt bei der Pflege desselben.
Denn bei allen Eulen-Arten überwintert entweder die Larve oder das Ei in den abgestorbenen Pflanzenteilen.
Daraus resultiert für die Pflege des Schilfklärbeetes, dass eine Mahd entweder im Herbst erfolgen kann – das Mähgut verbleibt als winterlicher Schutz des Beetes auf demselben – oder im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb des Schilfrohrs.
In jedem Falle ist das Mähgut im Frühjahr ohne Beschädigung der Sprosse sorgfältig vom Kiesbett zu entfernen und in einiger Entfernung von dem demselben zu kompostieren.
Selbst wenn bei einer Art die Larve überwintert kann sie über mehrere Meter ihre Fraßpflanze nicht mehr erreichen.
Vom Einsatz von Spritzmitteln ( = Insektiziden) ist dringend abzuraten, denn diese werden die Larven wegen ihrer endophytischen Lebensweise im Inneren der Pflanze nicht schädigen und überdies stünde das in krassem Gegensatz zu dem Gedanken einer ökologisch - biologischen Abwasserreinigung !
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